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eiko_icon Feuer auf einer Schute

Brandeinsatz > Industriebetrieb
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Einsatzort Details

Nordhafen Bützfleth
Datum 22.09.2016
Alarmierungszeit 18:40 Uhr
Einsatzende 21:00 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 20 Min.
Alarmierungsart Melder
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Bützfleth
    Löschgruppe Bützflethermoor
      Feuerwehr Stade Zug1
        Fahrzeugaufgebot
        Feuer

        Einsatzbericht

        22.09.2016               

         

        „Feuer an Bord, 2 Personen vermisst“

        ( Bützfleth) In den frühen Abendstunden des Donnerstag probten ca. 50 Einsatzkräfte der Schiffbrandbekämpfungseinheit der Gesamtfeuerwehr Stade den Ernstfall im Nordhafen von  Bützfleth.  Angenommen wurde ein Feuer auf einer Schute, zwei Personen, die sich auf dem Schiff befanden, wurden vermisst. Gegen 18:30 Uhr wurde aufsteigender Rauch aus dem Decksbereich einer Schute am Nordanleger im Hafen von Bützfleth gemeldet, zwei Besatzungsmitglieder seien noch an Bord. So der eingehende Notruf bei der Rettungsleitstelle in Wiepenkathen. Daraufhin wurde Vollalarm für die Ortsfeuerwehr Bützfleth und Bützflethermoor, sowie für die Schiffsbrandbekämpfungseinheit ( BBE ) der Gesamtfeuerwehr Stade und dem Feuerlöschschlepper „ Bützfleth“,  ausgelöst. Kurze Zeit später trafen die ersten Einsatzkräfte am Anleger ein besetzten den Löschschlepper und rüsteten sich für eine Brandbekämpfung auf See aus. Eine Brandbekämpfung an See bedarf einer anderen Einsatztaktik wie bei einem Brand an Land. Der Feuerlöschschlepper ist zwar mit Schläuchen und Gerätschaften ausgerüstet, so müssen aber dennoch zusätzliches Material wie Atemschutz, Wärmebildkamera, Wasserwerfer, Schwimmwesten u.a. an Bord gebracht werden. Hierfür stehen ihnen die auf den Fahrzeugen befindlichen Gerätschaften, sowie Material von dem dafür eigens ausgerüsteten Abrollcontainer „ Schiffsbrand“ zur Verfügung. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte der Schiffsbrandbekämpfungseinheit legt der Löschschlepper ab. Diese Einheit setzt sich zusammen aus speziell für den Schiffbrand ausgebildeten Feuerwehrleuten aus der Gesamtfeuerwehr Stade. Schon auf der Anfahrt zum Havaristen werden an Bord der „ Büptzfleth“ die erforderlichen Gerätschaften mit dem schiffseigenen Kran an Deck geholt.  An der Schute angekommen wird von dem Abschnittsleiter der BBE sofort die Lage erkundet und erste Maßnahmen, in diesem Fall die Menschenrettung, eingeleitet. Mit Wasser am Strahlrohr steigt der Atemschutztrupp durch eine enge Einstiegsluke in den Ladereraum der  Schute und retten die vermissten Personen. Weitere Trupps unterstützen bei der Rettung bzw. bei der Brandbekämpfung. Das Stader Feuerwehrboot „Brunshausen“ rettet unterdessen eine „Person“ aus dem Wasser, die vom Anleger gestürzt war. Da die Schute am Anleger liegt wird zeitgleich eine Wasserversorgung von Land aufgebaut und steht dann für eine weitere Brandbekämpfung zur Verfügung. Da es bei solchen Einsätzen zu einem erheblichen Sprechfunkverkehr kommt, steht der Einsatzleitwagen des Landkreises mit seiner Fernmeldegruppe zu Verfügung. Die mit ausgerücktem Boote der Stader Feuerwehr stehen  dem Löschschlepper seeseitig für Sicherungsmaßnahmen und Mannschafts- und Materialtransportfahrten zur Verfügung. Die Ausarbeitung dieser Übung lag in den Händen von Stadtbrandmeister Klaus-Daniel Ney, seinem Stellvertreter Wilfried Spreckels, sowie Bützfleths Ortsbrandmeister Heiko Cordes. Mit der Übung wollte man die digitale Alamierung. den Stand der Ausbildung, der Verfügbarkeit der BBE Einheit, sowie die Zuführung von Fahrzeugen und Gerät, testen. Gegen 20 Uhr war die Übung abgeschlossen. Nach Auskunft von Stadtbrandmeister Ney brachte die Übung viele Erkenntnisse,  zeigte aber auch Schwachstellen auf, die es gilt, bei einer Nachbesprechung mit den Führungskräften abzustellen.

         

        Bericht: Erwin Bube

        Fotos: Erwin Bube

         

        sonstige Informationen

        Einsatzbilder