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eiko_icon Schiffsbrandbekämpfung WHV Übung

Brandeinsatz > Sonstiges
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Einsatzort Details

Wilhelmshaven
Datum 25.02.2016
Alarmierungszeit 08:42 Uhr
Einsatzende 21:00 Uhr
Einsatzdauer 12 Std. 18 Min.
Alarmierungsart Melder
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Bützfleth
    Fahrzeugaufgebot
    Feuer

    Einsatzbericht

    Schiffsbrand:“ Feuer im Maschinenraum, mehrere Seeleute vermisst“

    Schiffsbrandbekämpfungseinheit aus Bützfleth und Stade rückten zu einer realistischen Übung nach Wilhelmshaven aus.Kürzlich trainierten Einsatzkräfte der Feuerwehren Brake, Nordenham und Stade, gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei und dem Havariekommando, einen Schiffsbrand auf dem Museumsschiff „Mölders“ in Wilhelmshaven. Als Übungsszenario wurde ein Schiffsbrand im Maschinenraum eines Forschungsschiffes angenommen. Mehrere Seeleute wurden nach einer Verpuffung  vermisst. Dass Schiff befindet sich in Seenot. Aufgrund dieses Notrufes werden von der Polizeidirektion Oldenburg über die  Leitstellen Oldenburg und Stade die betreffenden Schiffsbrandbekämpfungseinheiten alarmiert. An dem Donnerstagmorgen werden gegen 8:40 Uhr so auch die Feuerwehren Stade und Bützfleth alarmiert. Als Zentraler Sammelpunkt wird das Gerätehaus Bützfleth angefahren. Hier werden noch zusätzliche Gerätschaften wie z.B. Funkgeräte, Wärmebildkamera und Schwimmwesten aufgenommen. Auch der dort stationierte Abrollcontainer „AB-Schiff“, der mit zusätzlichen Gerätschaften speziell für eine Schiffsbrandbekämpfung ausgestattet ist, wird dort auf das Trägerfahrzeug der Feuerwehrtechnischen Zentrale verladen. Gegen 9:45 Uhr rücken insgesamt 15 Einsatzkräfte, die speziell für die Schiffsbrandbekämpfung ausgebildet sind, mit vier Fahrzeugen nach Wilhelmshaven aus. In Wilhelmshaven eingetroffen werden die Feuerwehrleute sofort über die dortige Situation informiert. Mit einem Boot der Wasserschutzpolizei werden Mannschaft und Gerätschaften zu den Havaristen gebracht. Die Einsatzkräfte aus Bracke und Nordenham sind aufgrund des kürzeren Anfahrtsweges bereits im Einsatz. Die Einsatzkräfte aus Bützfleth und Stade bekommen den Auftrag die Feuerwehr Brake bei der Menschenrettung und der Brandbekämpfung zu unterstützen. Als vermisste Personen dienen Rettungspuppen ( ca. 70 kg schwere lebensgroße Puppen ). Das Vorgehen der eingesetzten Trupps erfolgt ausschließlich unter Atemschutz, mit Wasser am Strahlrohr. Der Einstieg in das Schiffsinnere geht nur durch ein Mannloch und über eine Steigleiter. Auch das Retten der „vermissten Seeleute“ erfolgt über diesen Weg. In dem vernebelten Maschinenraum unter Atemschutz eine nicht ganz einfache Aufgabe. Zusätzlich wird noch ein Feuer an Deck des Schiffes simuliert und muss von den eingesetzten Kräften gelöscht werden. Das Museumschiff „Mölders“ bietet Aufgrund seiner verwinkelten Bauweise hierfür hervorragende Möglichkeiten. Nach Beendigung der Übung gab es eine Abschlussbesprechung aller an der Übung beteiligten Kräfte. Nach einem gemeinsamen Essen traten die Stader Einsatzkräfte gegen 18:00 Uhr wieder ihren Rückweg an. Die speziell auf die Brandbekämpfung und Hilfeleistung auf Seeschiffen ausgerichtete Übung diente der Aus- und Fortbildung, sowie der landesweiten Zusammenarbeit  der Freiwilligen Feuerwehren, die speziell im Auftrage des Landes Niedersachsen dafür ausgerüstet, sowie ausgebildete Einsatzkräfte stellen. Zum Einsatzgebiet zählen die jeweiligen landeseigenen Seehäfen, wie z.B. der Seehafen Bützfleth. Aber auch zu überörtlichen Schadenslagen, wie in Wilhelmshaven, können die Kräfte angefordert werden.  Hierzu zählen neben Stade, die Feuerwehren Brake,Cuxhaven, Emden, Nordenham und Wilhelmshaven. Da die Brandbekämpfung und Hilfeleistungen auf Seeschiffen eine andere Einsatztaktik bedarf als an Land, ist für diese Einsatzkräfte eine spezielle Ausbildung erforderlich.

     

    Bericht: Erwin Bube

     

    sonstige Informationen

    Einsatzbilder