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eiko_icon Feuer in der Innenstadt Stade

Brandeinsatz > Wohngebäude
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Einsatzort Details

Stade Cosmaekirchhof 2
Datum 11.08.2015
Alarmierungszeit 21:03 Uhr
Einsatzende 02:00 Uhr
Einsatzdauer 4 Std. 57 Min.
Alarmierungsart Melder
eingesetzte Kräfte

Löschgruppe Bützflethermoor
    Feuerwehr Bützfleth
      Fahrzeugaufgebot
      Feuer

      Einsatzbericht

      Feuer in der Stader Altstadt - Übergreifen auf Nachbargebäude kann verhindert werden - 4 Verletzte - 300.000 Euro Sachschaden

      Am heutigen frühen Abend kam es gegen 19:40 h in der Stader Altstadt zum Ausbruch eines Feuers in einer Wohnung eines Hauses in der Straße Cosmaekirchhof. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hatte eine Bewohnerin in der Küche ihrer Wohnung im 2. Obergeschoß des Gebäudes mit sieben Wohnungen und einem Büro Essen zubereitet und dabei Oel in eine heiße Pfanne gegossen. Dieses hatte sich mit einer Stichflamme entzündet und sofort die Küche in Brand gesetzt. Die Frau konnte die Wohnung noch unverletzt verlassen bevor sich der Brand auf alle Räume und die benachbarte Wohnung und in den gesamten Dachstuhl ausbreitete. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr Stade, die mit beiden Zügen und der Ortswehr Bützfleth sowie Bützflether Moor alarmiert wurde, konnte verhindert werden, dass das Feuer in der dicht bebauten Altstadt auf benachbarte Gebäude übergreifen konnte.Im Rahmen des Einsatzes wurden noch die restlichen Ortswehren der Stadt Stade dazu alarmiert, so dass schließlich insgesamt ca. 170 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an dem Einsatz beteiligt waren. Unter schwerem Atemschutz mussten die Feuerwehrleute von Innen, vom Innenhof und über zwei Drehleiter die Brandbekämpfung vornehmen. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann trotz Brandhaube durch Hitzeüberschlag an den Ohren verletzt, eine Feuerwehrfrau erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und ein weiterer Feuerwehrmann wurde am Fuß verletzt. Ein Nachbar, der couragiert bei der Evakuierung der restlichen Bewohner des Hauses geholfen hatte, zog sich ebenfalls eine leichte Rauchvergiftung zu und begab sich ins Elbeklinikum zur Behandlung. Der Rettungsdienst war mit zwei Notärzten und 6 Rettungswagen sowie 3 organisatorischen Leitern Rettungsdienst vor Ort. Alle 19 Bewohner des Hauses wurden registriert und untersucht, bevor sie mit Hilfe der Stadt Stade bei Bekannten oder im Hotel untergebracht werden konnten. Vorerst können sie nicht in ihre Wohnungen zurück. Zwei Wohnungen in dem Haus wurden durch Feuer zerstört, mindestens eine bekam einen starken Wasserschaden durch Löschwasser ab, die Anderen müssen noch untersucht werden. Der Dachstuhl des Gebäudes wurde vollständig zerstört, der Gesamtschaden wird auf mindestens 300.000 Euro geschätzt. Tatortermittler der Polizei haben noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Genaue Ergebnisse werden aber erst in den nächsten Tagen nach den morgen anlaufenden Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet. Polizeibeamte mussten die Straßen rund um den Brandort absperren und die Schaulustigen fernhalten damit die Löscharbeiten ungehindert durchgeführt werden konnten. Außerhalb von markierten Parkflächen abgestellte Fahrzeuge behinderten die Zufahrt der Feuerwehrfahrzeuge zum Brandort in den engen Straßen der Stader Altstadt. Die Löscharbeiten werden sich wohl noch die ganze Nacht hinziehen.

       

      Bericht Polizeiinspektion Stade.

      Bilder Feuerwehr Bützfleth

       

       

      Feuer in der Stader Altstadt - Schadenhöhe nach oben korrigiert - alle Wohnungen und Büros derzeit unbewohnbar

      Bei dem Feuer in der vergangenen Nacht in der Stader Altstadt in der Straße Cosmaekirchhof wurde ein historisches Gebäude (ehemalige Schule aus 1822), das jetzt mit sieben Wohnungen und einem Büro genutzt wird, erheblich beschädigt. (Wir berichteten) Zwei der Wohnungen und der Dachstuhl wurden durch das Feuer zerstört, die anderen Fünf und das Büro durch Löschwasserschaden erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Löscharbeiten dauerten in der Nacht noch bis gegen 02:30 h an. Am heutigen Vormittag musste die Feuerwehr noch einmal zum Nachlöschen anrücken bevor das Gebäude an den Eigentümer übergeben werden konnte. Die Schadenregulierung wird nun mit Hilfe der Gebäudeversicherung in die Wege geleitet. Die Bewohner konnten in Absprache mit Polizei, Feuerwehr und Stadt Stade kurz in ihre Wohnungen zurück, um einige wichtige Habseligkeiten wie Geld, Papiere, Computer usw. herauszuholen. Ob und wann sie wieder in die Wohnungen zurück können bzw. diese räumen können, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Der Sachschaden musste bei Tage betrachtet nach oben korrigiert werden und beläuft sich nach derzeitigem Schätzungsstand auf mindestens 600.000 Euro. Die Ermittlungen der Brandexperten der Polizeinispektion was die Brandursache betrifft, können am heutigen Tage vorläufig abgeschlossen werden, das Feuer ist demnach bei der Zubereitung von Essen auf dem Herd durch die Zugabe von Oel in eine heiße Pfanne entstanden. Dies hat zu einer Stichflamme geführt, die dann in der Wohnung den Brand auslöst hat.


      Polizeiinspektion Stade
       

      sonstige Informationen

      Einsatzbilder