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19.07.2017

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Kampf dem schnellen Herztod
AED-Einsatzgruppen in Bützfleth

 

Die Ortsfeuerwehr Bützfleth und die Löschgruppe Bützflethermoor sind seit wenigen Tagen Teil der „112-Rettungskette“, wenn es zu einem Notruf wegen eines plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstandes kommt.
Denn die Wehr hat jetzt zwei AED-Einsatzgruppen im Ort und im Moor, die mit Hilfe des Defibrillators Leben retten können. Diese AED-Einsatzgruppen schließen eine therapeutische Lücke bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. So sind die Feuerwehren (Notfallgruppen) zu einem ganz wichtigen Glied in der Rettungskette geworden, eine Notfallerstversorgung kann lebensrettend sein. Im Jahre 2008 wurde der erste Defibrillator ( AED = A utomatischer
Externer Defibrillator) von der Hansestadt für die Wehr in Bützfleth beschafft, allerdings zunächst nur zum Zwecke der Eigensicherung der Feuerwehrleute. Ein weiteres Gerät kam über eine Spende im Jahr 2008 für die Löschgruppe im Moor dazu. Das führte dann letztendlich zu der Überlegung,
AED-Notfallgruppen zur Hilfeleistung für Dritte aufzubauen.
Im Jahr 2016 begann dann die Ausbildung und Schulung von Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus Bützfleth. DieAED-Kräfte absolvieren eine 9-stündige Erste-Hilfe-Ausbildungdurch das DRK, eineUnterweisung über die Grundlagen des AED-Einsatzes sowie ein Notfalltraining im AEDEinsatz mit praktischen Übungen. Zusätzlich wurden sie ausgebildet für die Durchführung einer Reanimation (Herz-Lungen-Wiederbelebung) mit und
ohne AED-Gerät. Eine solide Grundlage also. Das Ziel der AED-Einsatzgruppen soll im Notfall eine schnelle Zeitüberbrückung und Einleitung der Wiederbelebungsmaßnahmen beim Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sein. Sollte der Notfall auf dem Weg zum Gerätehaus passiert sein, fährt eine AED Einsatzkraft
direkt dorthin um zu helfen, weitere AED-Kräfte folgen mit dem Einsatzfahrzeug und dem DeFi nach. Die Alarmierung der AED-Einsatzgruppen koordiniert der Disponent in der Einsatzleitstelle (Wiepenkathen), die Alarmierung erfolgt über Funkmeldeempfänger und/oder Handy. Einen ersten Einsatz hatten die beiden Gruppen im Februar bei einem Brand im Altenpflegeheim St. Josef Stift in Stade.


Peter W. Schneidereit